„Wir wollen mit unserer Expertise dazu beitragen, dass sich die Politik den ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen stellt und Deutschland wieder eine Vorreiterrolle im Umweltschutz einnimmt“, sagte Regine Barth, Projektleiterin des Vorhabens vom Öko-Institut bei der Vorstellung des Positionspapiers von Öko-Institut, Deutscher Umwelthilfe und Unabhängigem Institut für Umweltfragen zum UGB.
Dr. Cornelia Ziehm, Leiterin Verbraucherschutz und Recht der Deutschen Umwelthilfe: „Wir befinden uns am Beginn einer neuen Zeitrechnung, in der nachhaltiges Wirtschaften zur Überlebensfrage wird. Gerade jetzt müssen anspruchsvolle Standards und Innovationen in der Umweltpolitik als Chance und Standortvorteil und nicht länger als ökonomische Bedrohung begriffen werden.“ Das Projekt will dazu beitragen, dass diese Chance genutzt wird.
Michael Zschiesche, Leiter des Fachgebiets Umweltrecht & Bürgerbeteiligung und Geschäftsführer des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen:
„Umweltkonflikte sind zentrale Zukunftsfragen, für deren Lösung wir den Sachverstand und die Gemeinwohlorientierung von Bürgern und Verbänden brauchen. Deshalb ist es wichtig, dass der Abbau von Beteiligungsrechten durch die Novelle des UGB gestoppt wird. Denn nur durch eine Partizipation im Verwaltungsverfahren kann der Vollzug des Umweltrechts gesichert und Umweltkonflikte interessensgerecht gelöst werden, Wir werden uns dafür einsetzen, dass das zukünftige UGB zeitgemäße und effektive Formen der Partizipation vorsieht.“